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Auf Wortentbrannt findest du Worte, denn für Worte bin ich entbrannt. 

Worte fügen sich zu Sätzen und Sätze zu Geschichten. 

Auf den folgenden Seiten findest du Informationen über mich, einige Texte und Geschichten sowie eine Liste meiner Veröffentlichungen. 

Und natürlich freue ich mich auch über Kommentare. Schreib mir mir einfach.

Deine Regina Mengel - alias Tessa Hansen


Impressionen von der Recherchereise in die Basilikata

Liebe Leserin, lieber Leser,

 

zusätzlich zu den Fotos, möchte ich dich, wenn du noch ein wenig Zeit hast, in die Entstehungsgeschichte des Romans mitnehmen, und natürlich sollst du erfahren, welcher Anteil am Buch biografisch und welcher Teil der Geschichte fiktiver Natur ist.

Antonio La Cava, der in diesem Jahr, 2026, seinen einundachtzigsten Geburtstag feiert, ist so echt wie Sie und ich. Beinahe täglich fährt er mit dem Bibliomotocarro zu den kleinen und kleinsten Bergdörfern kreuz und quer durch die atemberaubende Landschaft der Basilikata. Leider sind auch die Schwierigkeiten, mit denen so ein Ein-Mann-Projekt zu kämpfen hat, real.


Deshalb an dieser Stelle ein kleiner Aufruf:  Der Maestro freut sich immer über eine Spende. Wenn du also einmal fünf Euro übrighast, schenke dem Bibliomotocarro doch ein bisschen Sprit für die nächste Tour zu den Kindern. Dein Beitrag wird in jedem Fall sinnvollen Einsatz finden.

 

IBAN: IT28 P085 9704 2000 0005 0005 003

BIC: ICRAITRRGLO

Verwendungszweck: Il Bibliomotocarro.

 

Nun aber zurück zum Buch. Die Tagebucheinträge des Maestro sind fiktiv und entstammen meiner Feder, seine Lebensdaten und der Großteil seiner Lebensgeschichte sind jedoch korrekt. Seine Familie hingegen ist vollständig erdacht und somit auch sein Privatleben und sein Wohnsitz, wobei er durchaus in Ferrandina ansässig ist.

 

Tatsächlich – und das hat mich sehr erstaunt, denn der Name meiner Erzählerin stand schon vorher fest, – gab es in Antonio La Cavas Leben ein Mädchen namens Adalina, das ihn zu den weißen Büchern, die er nun immer dabeihat, inspirierte. Da war es natürlich unumgänglich, dass auch ich meiner Adalina diese Rolle gab. Aber wie Adalina gelebt hat, wie sie aufgewachsen ist, das Verhältnis zu ihrer Familie und natürlich wie die Geschichte nach Adalinas Rückkehr in die Heimat ihren Lauf nimmt, entstammt vollständig meiner Fantasie. Auch die Feste oder der Gottesdienst sind erdacht, der Pfarrer von Ferrandina ist mir wie die meisten Nebenfiguren nicht begegnet.

 

Als ich vor etwas mehr als zwei Jahren auf die Reportage über das Bibliomototcarro und seinen Initiator stieß, wusste ich sofort: Über dieses Gefährt und diesen Mann möchte ich schreiben. Sein Charisma, seine Haltung und sein Engagement zogen mich sofort in Bann und haben mich bis heute nicht losgelassen.

 

So nahm ich also Kontakt auf mit Antonio La Cava auf und besorgte mir Lektüre über die Region, denn die Basilikata stand bis dahin noch nicht auf meinem Interessenzettel. Ich habe schon einige Landstriche in Italien bereist, die Basilikata dabei auch schon einmal kurz gestreift, aber im Grunde wusste ich nichts über diese außergewöhnliche Gegend. Und damit bin ich nicht allein, selbst in Italien ist die Basilikata nicht sonderlich bekannt, außerdem scheint das Wesen dieser Menschen, die größtenteils von einfachen Bauern abstammen, von einer ganz eigenen Art zu sein. Da bot sich eine Gelegenheit die üblichen Italienklischees zu überdenken.

 

Zu meiner Freude antwortete mir Maestro La Cava sofort, mehr noch, er lud mich ein, ihn zu besuchen und auf seinen Fahrten zu begleiten. Ein Angebot, das ich von Herzen gern annahm. Darüber hinaus deckte ich mich großzügig mit Literatur ein, vom Reiseführer über Carlo Levis „Christus kam nur bis Eboli“ las ich mich erst einmal ein.

 

Und dann ging es los. Begleitet von meinem Mann, reiste ich in den Vorweihnachtstagen des Jahres 2024 nach Italien und wir verbrachten dort vier spannende Tage, ehe wir am fünften Tag randvoll mit Eindrücken, Erlebnissen und getankter Sonne wieder heimkehrten.

Zwei Tage waren wir kreuz und quer durch die Landschaft gefahren, hatten Matera und diverse Dörfer besichtigt, das atemberaubende Castelmezzano zum Beispiel, in Montescaglioso übernachteten wir im Casa Nera, einem wirklich hübschen Guesthouse (lange nicht so einfach wie im Roman beschrieben) mit einer netten Wirtin, deren Namen dann auch in die Geschichte gefunden hat. An dieser Stelle liebe Grüße an Antonietta, die in der Realität sehr viel lebhafter und zugänglicher ist, als im Buch beschrieben.

 

Schon im Vorfeld hatte ich dem Maestro zahlreiche Fragen per E-Mail gestellt und ich bin immer noch dankbar wie offen, er diese beantwortet hat. Auch vor Ort unterhielten wir uns sehr lange, zum Beispiel bei einem unvergleichlichen Mittagessen in eben jenem Restaurant, in dem sich Adalina und der Maestro im Buch wiederbegegnet sind. Die authentische Küche der Region fand dann auch Eingang in die Geschichte. Übrigens: Überall, wo wir hinkamen, galt der Maestro als kleine Berühmtheit. Im Restaurant kam sogar eigens der Inhaber angefahren, um ein Foto mit ihm zu machen, das dann an die Wand mit den ‚berühmten Gästen‘ gehängt werden sollte.

 

Falls es jetzt so klingt, als spräche ich perfekt italienisch oder der Maestro deutsch: Mitnichten! Ich kann mich mehr schlecht als recht durchfragen, verstehe ein paar einfache Sätze und kann etwas zum Essen bestellen, aber für tiefgreifende Gespräche, wie wir sie geführt haben, reichen meine Kenntnisse nicht aus. Doch zum Glück erwies sich Antonio La Cava als ausgesprochen moderner Mensch. Es dauerte nicht lange und er hatte raus, wie die Übersetzungs-App funktioniert und schon fragte ich drauflos und er antwortete munter, während die blecherne Dame unsere Worte in der jeweils anderen Sprache vortrug.

 

Zwei Tage lang begleiteten wir den Maestro auf seiner Mission, besser gesagt: Wir fuhren hinter ihm her, mehr als zwei schlanke Personen passen nicht in das Cockpit des Büchermobils. So rollten wir mit etwa fünfzig bis sechzig Stundenkilometer durch die Gegend, denn schneller fuhr das rollende Dreirad mit dem himmelblauen Häuschen auf dem Buckel selten, und das auch nur, wenn es bergab oder geradeaus ging. Die Berge hinauf, über zahlreiche Serpentinen, tuckerte das Gefährt kaum mit zehn Stundenkilometer, eine kleine Zen-Übung in Geduld.

 

Genauso wie im Buch beschrieben, rüstete der alte Herr dann am Ende der Steigung sein Gefährt mit vier Italien-Fähnchen aus, schaltete die Lautsprecher und die Musik ein, und schon ging es mit Tamtam hinein in die Dörfer. Die Menschen winkten, die Kinder strahlten und als wir schließlich vor den Schulhäusern anhielten, stürmte die Klasse hinaus und begrüßte den Maestro mit italienischem Temperament.

 

Ein lautes Gewusel, doch schon bald, nachdem wir als Begleitung vorgestellt, eine Weile beäugt worden waren und alle ihren Platz gefunden hatten, kehrte Ruhe ein. Die Kinder im Alter von fünf bis zehn Jahren hingen gebannt an den Lippen des Maestro und hörten ihm zu, wie er ihnen aus einem Bilderbuch vorlas. Begeistert beantworteten sie seine Fragen und kein Kind, nicht eines, zog ein Smartphone hervor oder wies kein Interesse an den mitgebrachten Büchern auf. Ich bezweifle nicht, dass das Smartphone ein echter Konkurrent für das Lesen geworden ist, aber dort in diesen Augenblicken, lagen die Bücher deutlich vorn. Und ehrlich gesagt, wundert es mich nicht, denn allein die Worte des Maestro, die er den Kindern zum Ende seiner Geschichte mitgab, wirkten beflügelnd – nicht nur auf die Kinder, auch auf uns, die wir uns ein wenig abseits hielten und das Geschehen bestaunten. Ein Erlebnis, das ich nicht missen möchte.

 

Tausend Dank, lieber Maestro La Cava, dass wir an diesem Teil Ihres Lebens teilhaben durften, dass Sie uns so bereitwillig mit zu den Kindern nahmen und dass sie tun, was sie tun: Herzen öffnen und Perspektiven schenken. Ich ganz persönlich freue mich auch sehr über all die wunderbar lobenden Worte, die Sie über „Adalina und die Liebe zu den Büchern“ gefunden haben. Eine Person, wie Sie eine sind, sollte jeder in seinem Leben haben!

 

Liebe Leserin, lieber Leser

 

die nachstehenden Worte findest du so ähnlich auch im Roman. Mir erscheinen sie als die Essenz dessen, was Maestro La Cava den Kindern zu vermitteln versucht.

 

Wir alle erleben Zeiten, in denen wir unglücklich sind oder einsam, in denen wir Wärme brauchen und ein inneres Zuhause. All dies bietet uns eine gute Geschichte. Ein Buch kann uns ein Freund sein, ein Heilmittel und ein Rückzugsort, und es wärmt unsere Seelen. Und sei es nur, dass wir es, wenn es einmal regnet, aufklappen und es uns ein Dach über dem Kopf gibt.

 

Nun bleibt mir nur noch, direine großartige Zukunft mit wunderbaren Geschichten zu wünschen, und ich hoffe, dass „Adalina und die Liebe zu den Büchern“ jetzt auf deinemWunschzettel steht. Empfehle das Buch auch gerne weiter.

 

Mit herzlichen Grüßen

Tessa Hansen (Regina Mengel)


Adalina und die Liebe zu den Büchern

Ab dem 23. Juni 2026 überall als E-Book und Taschenbuch! Jetzt Vorbestellen!

Eine berührende Power-of-Friendship-Geschichte über die Macht der Bücher | Inspiriert von wahren Begebenheiten und dem Flair Süditaliens - Ein Found-Family-Roman voller Hoffnung, Lebensfreude und Small-Town-Charme

Als Adalina nach Jahren in ihr malerisches Heimatdorf in der süditalienischen Basilicata zurückkehrt, hofft sie nur auf eines: das Knattern des himmelblauen Bibliomotocarro wiederzuhören – jener kleinen fahrenden Bibliothek, mit der Maestro La Cava einst Kindern und Erwachsenen die Welt der Geschichten eröffnete. Doch das Büchermobil steht verlassen in einer staubigen Garage. Vom Maestro fehlt jede Spur.

Entschlossen, dem Büchermobil neues Leben einzuhauchen, begibt sich Adalina auf eine Reise durch enge Gassen, wilde Landschaften und zu den Erinnerungen ihrer eigenen Kindheit. Sie trifft leuchtende Kinderaugen, findet neue Freunde – und begegnet Gianluca, dessen Charme ihr Herz schneller schlagen lässt. Doch kann sie ihr Leben in Pisa wirklich hinter sich lassen?

 

Voller Wärme und mediterraner Leichtigkeit erzählt Tessa Hansen, wie Geschichten Herzen öffnen, Generationen verbinden – und manchmal den Mut schenken, das eigene Leben neu zu schreiben.

 

Inspiriert vom echten Straßenlehrer Antonio La Cava und seinem legendären Bibliomotocarro – bekannt aus der ARD-Doku »Wo Bücher die Welt bedeuten«.


Meine nächste Lesung findet statt:

Haus Dick, Piwipper Str. 26, Dormagen

Dienstag, 23. Juni 2026

Premierenlesung mit Live-Musik mit dem Singer/Songwriter Timo Freund, Begrüßungsdrink und passend zum Buch einem italienischen Drei-Gang-Menü 

Einlass 18.00 Uhr - Beginn: 19.00 Uhr. 
60,- Euro pro Person. Buchung vorab unter: [email protected]


Winterzauber auf dem kleinen Bücherschiff

Seit November 2025 - auch als Hörbuch!!!!

Das kleine Bücherschiff ist eine feste Institution im Hamburger Hafen. Die engagierten Buchhändlerinnen Miri und Katja sind Büchermenschen mit Leidenschaft. Zwischen Stammkunden und Leseempfehlungen ist Katja voll und ganz damit beschäftigt, Miris Hochzeit zu organisieren. Mathis, der Trauzeuge des Bräutigams, funkt ständig dazwischen, anstatt zu helfen. Sein nordisch-rauer Charme und sein verschmitztes Lächeln ziehen Katja überraschend an. Doch als ein Geheimnis aus der Vergangenheit Katja einholt, gerät sowohl ihre aufkeimende Beziehung zu Mathis als auch das kleine Bücherschiff in Gefahr. Gelingt es ihr, die schwimmende Buchhandlung zu retten und Mathis zurückzugewinnen?

 

Eine alte Barkasse, die von zwei Freundinnen zu einer schwimmenden Buchhandlung umgestaltet wird. Ein romantischer Neuanfang für eine junge Frau, die wieder Vertrauen in die Liebe finden muss – Winterzauber auf dem kleinen Bücherschiff ist ein unwiderstehlich charmanter Liebesroman voller Humor.


Neues Glück auf dem kleinen Bücherschiff

Als Taschenbuch und E-Book. Überall im Handel! 

Nach einiger Zeit im Ausland kehrt Lilly nach Hamburg zurück, um sich um ihre Tante zu kümmern. Frau Tietgen ist Stammkundin auf dem kleinen Bücherschiff, und auch ihre Nichte Lilly kann sich dem Charme der schwimmenden Buchhandlung nicht entziehen. Schnell wird Lilly Teil der Clique um Miri, Katja und Pablo, und das Angebot, auf dem „Kleinen Bücherschiff“ als Aushilfe anzufangen, nimmt sie begeistert an. Doch auf dem Schiff begegnen ihr unerwartete Herausforderungen. Besonders Pablo, der seine anfängliche Zurückhaltung bald ablegt und stattdessen beginnt, intensiv mit ihr zu flirten, macht Lilly neugierig und bringt ihr Herz unerwartet stark zum Klopfen. Doch eigentlich wollte Lilly Hamburg wieder verlassen, sobald es ihrer Tante besser geht …  

 

Eine alte Barkasse, die von zwei Freundinnen zu einer schwimmenden Buchhandlung umgestaltet wird. Ein romantischer Neuanfang in Hamburg für eine junge Frau, die wieder Vertrauen in die Liebe finden muss – Das kleine Bücherschiff ist ein unwiderstehlich charmanter Liebesroman voller Humor.